ARGENTINIEN-CHILE
Patagonien Light Trek


Torres del Paine, Fitz Roy, Feuerland … es gibt keinen leidenschaftlichen Reisenden, der diese drei magischen Orte nicht auf seiner Wunschliste stehen hat. Der Grund ist eindeutig: der Anblick der Anden-Gipfel in Süd-Patagonien kann Leben verändern.

Du startest Deine Patagonien-Tour in der Trekkinghauptstadt El Chaltén, um den atemberaubenden Gipfel des Fitz Roy aus verschiedenen Winkeln zu erleben. Dann besuchst Du den mächtigen Perito Moreno Gletscher mit den schönsten und größten Eisfeldern der Anden. Am fünften Tag Deiner Reise überquerst Du die chilenische Grenze, es folgt das große Highlight der Tour: der Nationalpark Torres del Paine, wo man auf die schönsten Wandertouren der Erde trifft. Du verbringst fünf Tage im berühmtesten Nationalpark Chiles und wanderst das gesamte W-Trek, die beliebteste mehrtägige Wanderroute des Landes. Danach besuchst Du mit einem Boot den weniger bekannten, dafür umso schöneren Nationalpark Bernardo O'Higgins mit seinen herrlichen Gletschern. Der Tag zwischen den Fjorden wird Dir für lange Zeit im Gedächtnis bleiben. Du beobachtest Pinguine auf der Insel Magdalena, es folgen drei unvergessliche Tage im Feuerland. Du fotografierst Robben und Kormorane auf der Isla de los Lobos und machst eine Wanderung entlang des Beagle-Kanals.

AUSRÜSTUNG

Als Vorbereitung auf die Reise solltest Du an folgendes denken:

  • grosser Rucksack / Reisekoffer: Ich empfehle Dir ganz klar einen Rucksack für Deine Südamerika-Reise. Bei einer Reise mit (Langstrecken-)Bussen wirst Du Dein Gepäck sehr oft selbst tragen müssen. Ein Rollkoffer ist hierfür nicht praktikabel.
  • Tagesrucksack: Ein Tagesrucksack ist ein Muss in Südamerika. Du wirst viel unterwegs sein. Ein Daypack ist dabei unheimlich praktisch. Vor allem trägt sich der Rucksack über einen längeren Zeitraum viel angenehmer, als z.B. eine Umhängetasche. Der Rucksack sollte groß genug sein, so dass Sonnencreme, Wasserflasche, eine Regenjacke, ein Pulli, Kamera und Zubehör reinpassen. Die gängigen Daypacks haben eine ausreichende Größe.
  • Schlafsack: Häufig taucht die Frage auf, ob Du einen Schlafsack benötigst: Du musst nicht zwingend einen mitbringen. Allerdings ist er sehr praktikabel in der Schutzhütte auf Torres del Paine, wo es in der Nacht ganz frisch wird. Es gibt in jeder Unterkunft 2-3 Decken pro Bett, da aber die einfache Hütte der Refugios nicht beheizt ist, ist die Mitnahme eines Schlafsackes zu empfehlen.
  • Regenjacke: Eine Regenjacke bzw. eine Outdoor-Jacke ist bei einer Reise nach Südamerika ein Muss. Mein Tipp: Investiere in eine atmungsaktive Regenjacke, die wind- und wasserdicht ist und die Dich zusätzlich warm hält. Eine solche Jacke ist entsprechend teuer, Du kannst diese allerdings jahrelang benutzen.
  • Wanderhose: Eine Wanderhose ist völlig ausreichend. Am besten eine wasserdichte Wanderhose, die Du bei Bedarf auch als kurze Hose tragen kannst, sprich die Hosenbeine sollten mit einem Zipper abnehmbar sein.
  • Bergstiefel/Wanderschuhe: Richtige Bergstiefel würde ich auf jeden Fall zu Hause lassen, wegen des Gewichts – obwohl diese je nach Trekking natürlich nicht verkehrt sind. Ein wasserdichter Wander- oder Trekkingschuh mit robuster Sohle und einem Schaft, der über die Knöchel reicht und dem Fuß besonders guten Halt gibt, ist auf jeden Fall zu empfehlen.
  • andere Klamotten: 1-2 Longsleeves/Pullis (am besten Fleece-Pullis), kurze Hose, T-Shirts, Wandersocken, Schwimmhose / Bikini
  • elektronische Geräte: Stirnlampe, Kamera, Powerbank, Ladegeräte, Ersatzakkus

REISEAPOTHEKE

Für Deine Reise nach Südamerika solltest Du Dir eine persönliche Reiseapotheke zusammenstellen. 

Zur Grundausstattung gehören:

  • Verbandsmaterial (Pflaster, Kompressen, Mullbinden) & Desinfektionsmittel (Wundsalbe)
  • Fieberthermometer, Pinzette, Schere
  • Medikamente gegen Schmerzen, Fieber, Entzündung
  • Medikamente gegen Durchfall
  • Dauermedikationen (individuell - ausreichend mitnehmen!)
  • Corticosteroidsalbe oder/und Antihistaminsalbe gegen allergische Hautreaktionen
  • Insekten- und Sonnenschutzmittel

GEOGRAPHIE

Die westliche Grenze Argentiniens befindet sich in der Andenregion eingebettet von der weltweit längsten kontinentalen Gebirgskette. Die höchste Erhebung ist mit 6962 Meter der Aconcagua. Er befindet sich in der Nähe der Grenze zwischen Argentinien und Chile. Im zentralen Norden von Argentinien befindet sich der Gran Chaco, eine heiße Trockensavanne. Im Osten des Gran Chaco zieht sich entlang des Río Paraná das Hügelland der Provinz Misiones.

Im Westen und Süden von Buenos Aires liegen die Pampas, grasbewachsene Ebenen, wo in der Landwirtschaft der grösste Teil der Agrarprodukte Argentiniens erzeugt wird.

Das sehr dünn besiedelte Patagonien im Süden Argentiniens macht etwa ein Viertel der Landesfläche aus und wird durch ein raues Klima mit starken Westwinden geprägt. In Patagonien liegt der tiefste Punkt in Amerika - die Laguna del Carbón mit 105 Meter unter dem Meeresspiegel.

Man kann Chile in Nord-Süd-Richtung in fünf Zonen unterteilen. Eine heisse, sehr trockene Wüste mit nur wenigen Oasen im Norden. Südlich davon in Copiapó geht diese Wüste in eine Halbwüste über. Auf der Höhe von Llapel bis Concepción findet man Farmland und Weinanbaugebiete, hier leben auch die meisten Chilenen.

Die waldreiche, seen- und flussreiche Zone liegt zwischen Concepción und Puerto Montt. Das gesamte südliche Gebiet von Puerto Montt bis Kap Horn, ist nur wenig bevölkert. Hier wechseln sich Fjorde, Gletscher und zahlreiche bewaldete Inseln ab.

WETTER UND KLIMA

Patagonien ist durch das Steppenklima geprägt. Im größten Teil Patagoniens ist das Klima kühl-gemäßigt. Nach Norden hin wird das Klima zunehmend wärmer. Charakteristisch ist der starke Wind, der das ganze Jahr über weht.

Tagsüber wird es 10-12 °C geben, es fühlt sich aber wegen den starken Windböen kälter an. Nachts kann es frieren. Im Feuerland ist das Wetter noch düsterer, es gibt kontinuierlich starken Wind bzw. Schnee auf höher liegenden Gebieten.

VERPFLEGUNG UND GETRÄNKE

Die Steaks aus Argentinien sind weltberühmt, allerdings werden wir im Süden weit von den Weiden entfernt unterwegs sein. Nichtdestotrotz kann man gute Steaks in den Städten probieren, Kostenpunkt ist um die 15 USD. In Feuerland gilt das Lammfleisch als besondere Spezialität, zu dem auch oft Kartoffeln und Kürbisse (auch als Püree) gereicht werden.

Chile`s Küche ist nicht so charakteristisch, dort dominiert teils auch die argentinische Küche, ganz lecker sind die Speisen mit Meeresfrüchten. Steaks sind auch erhältlich, allerdings kosten sie ungefähr das doppelte der argentinischen Preise, Fische sind um die 8-10 USD zu haben.

Das Leitungswasser in beiden Ländern sollte grundsätzlich nicht getrunken werden, wir empfehlen das Wasser aus den Lagunen und aus den Bächern nur mit Wassereinigungstabletten zu trinken. 

ANREISE AUS EUROPA, REISEN IN PATAGONIEN

Fliegen wirst Du höchstwahrscheinlich über Europa, nach Ankunft in Buenos Aires geht es mit einem neuen Flug weiter nach El Calafate, wo Du auf Deinen Reiseleiter treffen wirst, mit dem Du am darauffolgenden Tag die Tour angehen wirst.

Innerhalb des Landes reisen wir mit öffentlichen und privaten Bussen und mit dem Schiff. Von Ushuaia kommst Du mit dem Flug wieder nach Buenos Aires. Der Flug zwischen Buenos Aires und El Calafate wird ungefähr USD 230, der Flug zwischen Ushuaia und Buenos Aires ca. USD 280 kosten.

UNTERKÜNFTE

Sowohl in El Calafate, als auch in El Chaltén, Punta Arenas und Ushuaia übernachten wir in Gästehäusern des europäischen Standards. In Puerto Natales wird Dich ein ruhiges, sehr familiäres Hostel erwarten. Die Zimmer verfügen über 2-3 Betten, mit warmer Dusche und Frühstück. WLAN gibt es überall, aber die Geschwindigkeit ist verschieden, in El Chaltén ist es z.B. sehr langsam, rechne daher nicht mit Internet  dort.

Im Torres del Paine Nationalpark wirst Du in einer Schutzhütte mit Stockbetten einquartiert sein. Nimm unbedingt einen Schlafsack mit, da die Miete einer Decke ziemlich hoch ist. Bei Wunsch können wir auch im naheliegenden Hotel ein Zimmer für Dich buchen, Kostenpunkt des Aufpreises ist USD 280  für zwei Personen.

WÄHRUNG, KREDITKARTE, GELDAUTOMATEN

Die argentinische Währung ist der Peso. Da Peso und Dollar gleich abgekürzt werden ($), solltest Du stets prüfen, um welche Währung es sich handelt; allgemein wird aber in Pesos gehandelt. Es empfiehlt sich, erst in Argentinien Geld (am praktischsten: Dollar) zu wechseln. Im Süden des Landes ist das Preisniveau höher als in Buenos Aires.

Die Öffnungszeiten der Banken sind unterschiedlich. Am praktischsten sind die zahlreich vorhandenen Geldautomaten, von denen viele auch mit EC-Karte funktionieren. Probleme ergeben sich öfters beim Einlösen von Reiseschecks. Mit den gängigen Kreditkarten kannst Du dagegen in vielen Restaurants, Hotels und Geschäften bezahlen und Dir Bargeld von der Bank auszahlen lassen.

Ein großes Problem ist die starke Inflation. Wo Pesopreise angegeben sind, musst Du mit einem z. T. deutlichen Anstieg rechnen - was sich wiederum durch mögliche Abwertungen des Pesos gegenüber dem Euro relativieren kann.

Die chilenische Währung ist der Peso (CLP) und wird auch etwas irreführend mit dem Dollarzeichen $ abgekürzt. Der Wechselkurs pendelt derzeit um 1 EUR = 625 CLP (Juni 2018). Die Inflationsrate ist in den letzten Jahren auf rund 3 Prozent gesunken.

Am bequemsten ist das Abheben von Bargeld (Pesos) mit der EC/Maestro-Karte (pro Tag maximal 300.000 Pesos = ca. 400 EUR) an den Bankautomaten der Redbanc-Kette in allen größeren Städten. Das kostet ca. 3-5 EUR pro Abhebung zu den besten Kursen.

Bezahlen kann man fast überall mit den gängigen Kreditkarten. Wer mit der Kreditkarte Bargeld abhebt, muss mit größeren Bankgebühren rechnen.

STROM, INTERNET, KOMMUNIKATION

Die Netzspannung beträgt sowohl in Argentinien als auch in Chile wie in Mitteleuropa 220 Volt/ 50 Hz. Europäische Schutzkontaktstecker passen allerdings nicht überall in die argentinischen, chilenischen Steckdosen, Du brauchst vor allem in Patagonien Stecker mit drei flachen Stiften.

Internet

Überall gibt es Internetcafés. Deine E-Mails zu checken ist hier also kein Problem, auch wenn die Verbindung oft langsam ist. Die Computer in den kleineren Orten sind oft ältere Modelle, und wenn Du Fotos hochladen möchtest, solltest Du Dich entsprechend Zeit nehmen. Das kann unter Umständen den ganzen Nachmittag dauern.

Lohnt sich eine SIM-Karte für Patagonien?

Lokale SIM-Karten sind sehr günstig. Internetcafés in beiden Ländern verfügen generell auch über Telefonzellen. Dort kannst Du internationale Gespräche für wenige US Dollar führen. Falls Dein Handy oder Smartphone in Patagonien nicht funktioniert, kannst Du für Dein entsperrtes Handy eine lokale SIM-Karte kaufen, um günstig im Land telefonieren zu können. An jeder Straßenecke kann Guthaben für wenige US Dollar aufgeladen werden.

Alle unserer Unterkünfte (ausser der Schutzhütte im Torres del Paine Nationalpark) verfügen über WLAN.

GEFAHREN

Sowohl Argentien als auch Chile sind sichere Länder Süd-Amerikas. Wir raten Dir trotzdem in den zwei Hauptstädten Buenos Aires und Santiago de Chile ein Auge auf Deine Taschen und Wertsachen zu haben, Patagonien ist aber viel freundlicher. Trotzdem sei überall aufmerksam, lass keine Wertsachen in Deinem Zimmer, nimm keinen Schmuck mit auf die Strasse.

Naturgefahren kann es im Torres del Paine Nationalpark und auf den Wanderungen in El Chaltén geben. Wir werden auf den klassischen Teilen des Parks unterwegs sein, allerdings besteht es Rutschgefahr. Sei vorsichtig wo Du hintrittst!

Wir rechnen mit kalten Temperaturen und starkem Wind. Nimm daher warme Sachen, Fleece-Pullis, Haube, Schal und Handschuhe mit.

HYGIENE

Der Stand der Hygiene auf der Reise bzw. in den touristischen Unterkünften in Patagonien ist auf ähnlichem Stand wie in Europa, Du wirst also keinen Kulturschock erleben. Wenn Du schon mal in den Alpen oder in der europäischen Gebirge unterwegs warst, wirst Du keine Überraschungen erleben.

IMPFSCHUTZ

Das Außenministerium empfiehlt, die Standardimpfungen anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern Röteln (MMR) sowie Influenza und Pneumokokken. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen. In Patagonien besteht keine Gefahr des Geldfiebers und Malaria, es reichen die üblichen Standardimpfungen.

ZEITVERSCHIEBUNG UND VISUM

Argentinien erstreckt sich zwar breit über Breitengrade, nicht aber Längengrade, daher gibt es dort trotz der grossen Fläche nur eine Zeitzone. Diese weicht um 3 Stunden von der Weltuhr ab, bzw. ist ihr 3 Stunden hinterher. Wie in vielen Staaten in Südamerika gibt es in Argentinien keine Zeitumstellung zur Sommerzeit.

Die in Chile währende Zeitzone wird 'Chile Standard Time' (CLST) genannt und weicht um 4 Stunden von der Weltuhr ab. Das heisst, dass die Uhren in Chile eine 4 Stunden frühere Zeit anzeigen als die koordinierte Weltzeit. Im Sommer wird auch in Chile die Zeit eine Stunde vorgestellt, d.h., dann beträgt der Unterschied zu der UTC nur noch 3 Stunden.

EU-Bürger und Schweizer(innen) benötigen einen Reisepass, aber kein Visum, wenn die Aufenthaltsdauer 90 Tage nicht überschreitet.

Reisezeit

31. Oktober - 17. November 2019

Ausgaben pro Kopf
(Bei einer Teilnehmerzahl von 6-8 Personen)

Normaler Preis
3570 USD
Stammkundenpreis
3210 USD
Flugticket
ca. 1600 USD
Taschengeld
ca. 600 USD
Der Preis beinhaltet folgendes:
  • alle Unterkünfte (zwölf Übernachtungen im Hostel oder im Pension mit Frühstück, zwei Übernachtungen in Schutzhütte mit Frühstück und Abendessen, zwei Übernachtungen in Schutzhütte mit voller Verpflegung)
  • den Verkehr mit lokalen und privaten Bussen und mit Boot
  • die Fjordtour im Nationalpark Bernardo O'Higgins
  • das Mittagessen auf der Estancia Perales
  • die Bootstour auf Isla Magdalena und im Beagle-Kanal
  • die im Programm angeführten Eintrittsgebühren
  • den Transfer
  • den Tourguide während der gesamten Reise

Der Preis beinhaltet folgendes NICHT:
  • die Flugtickets
  • die Flughafengebühren und Grenzübertrittsgebühren
  • die weitere Verpflegung
  • die Museumseintritte
  • die Gebühren für die Taxis
  • die Preise für optionale Programme
  • die Reiseversicherung

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Datum noch nicht festgelegt